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Begeisterung für Kalender

Nachhaltige Kalender

Montag, 04.11.2019
Baum auf Wiese vor Abendrot

Blogs, Bücher oder Artikel mit Tipps zur Plastikvermeidung, zu einem nachhaltigeren Lebensstil und mehr Umweltschutz sind aus den Medien nicht wegzudenken. Statt Obst- und Gemüsetüten aus Plastik bieten Supermärkte wiederverwendbare Netze an und die Fridays for Future-Demonstrationen sorgen für große Aufmerksamkeit. Keine Frage, unser Umgang mit unserer Welt rückt immer stärker in den Fokus. Wie sieht es denn bei Kalendern mit der viel beschworenen Nachhaltigkeit aus? Gehen wir der Sache auf den Grund.

Was ist Nachhaltigkeit?

Zunächst die Begriffsklärung: Wie definiert sich Nachhaltigkeit eigentlich? Umwelt, Wirtschaft und Soziales – das sind die drei Säulen, auf die sich der Begriff stützt. Der bewusste, ressourcenschonende und schützende Umgang mit unserer Umwelt ist nicht nur heute, sondern auch für zukünftige Generationen wichtig. Die nachfolgenden Generationen sollen nicht schlechter gestellt sein als die heutigen. Ein ökonomisch ausgerichteter Ansatz besagt, dass Gewinne nicht einfach erwirtschaftet, sondern sozial- und umweltverträglich erwirtschaftet werden sollen. Ein ökologischer Ansatz zielt darauf, dass nicht mehr erneuerbare Ressourcen abgebaut werden dürfen, als sich regenerieren, und nicht-erneuerbare Ressourcen müssen durch die Erhöhung des Anteils an erneuerbaren Ressourcen ausgeglichen werden.

Auf lange Verwendung ausgelegt

Was in Bezug auf Kalender und Nachhaltigkeit sofort ins Auge springt, ist die lange Nutzungsdauer. Kalender sind in den meisten Fällen darauf ausgelegt, ein Jahr lang genutzt zu werden. Das heißt, der Kalender wird nicht gekauft, kurz genutzt und dann entsorgt, sondern wir beschäftigen uns täglich damit, sei es, um die Motive zu genießen oder etwas einzutragen. Das gilt für selbst gekaufte Kalender ebenso wie für die zu Jahresende verteilten Werbekalender.

Neben der Nutzung sprechen auch andere Faktoren dafür, dass es sich beim Kalender um einen nachhaltigen Artikel handeln kann. Wichtigster Rohstoff für einen Kalender ist natürlich Holz respektive Papier. Verschiedene Labels, wie FSC, der Blaue Engel oder Rainforest Alliance Certified, sorgen dafür, dass das Papier nicht aus illegalen Quellen, sondern aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt.  

Wer sein Leben nachhaltiger gestalten möchte, ob im Büro oder zuhause, für den kann ein Kalender, der entsprechende Tipps und Tricks bereit hält, eine praktische Alternative sein. Einfache Lifehacks für jeden Tag oder ein bestimmtes Thema für einen ganzen Monat – die Auswahl ist groß und das Thema ist auch im Bereich der Werbekalender zu finden.

Für jetzt und die Zukunft

Auch unseren Alltag kann ein Kalender nachhaltiger gestalten. Wer kennt das nicht: Steht der Termin nicht fest im Kalender, wird er gerne immer weitergeschoben, weil anderes zuerst erledigt werden sollte. Durch ein wenig Planung wird der Alltag strukturiert und auch scheinbar unwichtige Dinge erhalten ihren festen Platz im Tagesablauf. Es wird ein Termin ausgemacht und festgehalten. Bei der nächsten Planung sieht man gleich, was wann stattfindet. So werden unangenehme Terminüberschneidungen vermieden und es bleibt Zeit für besondere Termine, wie zum Beispiel die Laufrunde oder das Pflegen von Freundschaften.

Wie sieht es denn im Vergleich zur digitalen Welt aus, punktet digital vor analog? Es gibt Auswertungen, die besagen, dass Zeitungsleser bei einer durchschnittlichen Lesedauer von etwa einer halben Stunde mit dem Printprodukt eine bessere CO2-Bilanz aufweisen als in derselben Zeit mit der Online-Ausgabe. Wer aber nur ungefähr zehn Minuten täglich für einen Nachrichtenüberblick benötigt, der sollte das online tun. Wie sich das beim Kalender verhält, hängt von verschiedenen Faktoren ab und lässt sich leider nicht so einfach beantworten.

Mitmachen und Zeichen setzen!

Übrigens gibt es auch spezielle Aktionstage, die im Zeichen der Nachhaltigkeit stehen. So hat der Rat für nachhaltige Entwicklung die Deutschen Nachhaltigkeitstage ins Leben gerufen. Diese finden jedes Jahr vom 30. Mai bis 5. Juni statt. Bundesweit nehmen im Rahmen der Europäischen Nachhaltigkeitswoche Privatpersonen, Vereine, Verbände, Unternehmen, Kirchen, Kindergärten u. v. m. an verschiedenen Aktionen teil. Machen Sie das nächste Mal auch mit?